Pfarrei Sankt Johannes Nepomuk


Seit dem 1.1.2020 gibt es uns- die Pfarrei St. Johannes Nepomuk in Hadamar. Ihr gehören 9 Kirchorte an, die zuvor die Pastoralen Räume Beselich und Hadamar bildeten:
Limburg-Ahlbach
Hadamar (mit Hadamar-Faulbach)
Hadamar-Niederhadamar
Beselich-Niedertiefenbach
Hadamar-Niederzeuzheim
Beselich-Obertiefenbach (mit Schupbach und Heckholzhausen)
Hadamar-Oberweyer (mit Niederweyer)
Hadamar-Oberzeuzheim
Hadamar-Steinbach
Der Pfarrei St. Johannes Nepomuk gehören 8500 Katholik*innen an (Stand 2020). Pfarrkirche ist St. Johannes Nepomuk in Hadamar.
Unser Symbol ist die Brücke. Einerseits das Zeichen unseres Patrons, andererseits verbindet sich damit der Wunsch, wir in unserer Pfarrei mögen selbst Brücke sein: In unserem Pfarrei-Logo steht jede Farbe in der Brücke für jeweils einen Kirchort in unserer Pfarrei. Wir wollen Verbindung schaffen zwischen den Kirchorten, zwischen den Menschen innerhalb und außerhalb der Kirche, Brücken bauen zu unseren evangelischen Mitchristen und nicht zuletzt zwischen Gott und den Menschen. Zudem ist unsere Pfarrei geprägt von unseren beiden Marienwallfahrststätten: Der Kapelle Maria Hilf in Beselich und der Herzenbergkapelle in Hadamar.
Sambiakreis
Der Sambiakreis ist ein Ausschuss des Pfarrgemeinderates. Die Pfarrei Hadamar unterhält seit 1991 partnerschaftliche Beziehungen zum Bistum Ndola. Aufgrund der Geschichte im Nazu-Reich unterstützt Hadamar keine Pfarrei, sondern zunächst Einrichtungen für Menschen mit Behinderung. Sie fördert Ausbildung und Studium bedürftiger junger Frauenmit einer Körperbehinderung und beteiligt sich maßgeblich an der Finanzierung eines Physiotherapeuten im Kinderdorf Saint Anthony. Dort gibt es ein Haus speziell für körperlich und geistig stark beeinträchtigte Kinder und Jugendliche.
Es besteht ein reger Austausch zwischen der Pfarrei Hadamar und dem Bistum Ndola. Alle paar Jahre fahren Pfareeiangehörige nach Sambia. Entscheidend aber ist, dass schon mehrere junge Erwachsene im Rahmen der Bistumspartnerschaft einen einjährigen Freiwilligendienst in Sambia geleistet haben und schon 6 junge Freiwillige aus Sambia in der Pfarrei in Kindertagesstätten gearbeitet und in Gastfamilien gewohnt haben. So kamen weitere Projekte dazu. In Kitwe wurden durch den Bau neuer Klassenräume und einer Sanittäranlage die Voraussetzungenfür die staatliche Anerkennung einer kirchlichen Schule geschaffen. Derzeit bezahlt die Pfarrei das Schulgeld für 9 bedürftige Kinder. Im Heimatdorf einer Freiwilligen wird durch die Übernahme von Patenschaften 70 Kindern der Besuch eines Kindergartens ermöglicht, in dem sie auch warme Mahlzeiten erhalten. Ebenfalls im Heimatdorf dieser Freiwilligen wurden drei Brunnen für die Verbesserung der Trinkwasserversorgung gebohrt. In Luanshya wurde durch Baumaßnahmen ein Ernährungszentrum für bedürftige Kinder unterstützt, das nun in der Lage ist, selbst Gemüse anzubauen. In Luanshya wird auch ein Familien-Förderprogramm bezuschusst. Zuletzt konnten 10.000 Euro an die Franziskanischen Missionsschwestern überwiesen werden, die damit Mais, Bohnen und Erdnüsseeinkaufen und an bedürftige Faamilien verteilen konnten, da durch den Klimawandel und Dürre die letzte Maisernte sehr stark beeinträchtigt wurde, so dass Kinder aus armen Familien sogar wieder verhungerten.Eine solche Arbeit ist nur möglich, weil es gelungen ist, die Partnerschaft auf die Ebene der neuen Pfarrei zu heben. Im Blick auf diese Partnertschaft zeigt es sich, wie segensreich und fruchtbar die Zusammenarbeit in einem größeren Raum sein kann.